01.03.2009 - SV Hermsdorf II - SV Fortuna Großschwabhausen

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Infos zum Spiel:

Datum: 01.03.2009
Halbzeit- / Endstand: 8 : 9 / 19 : 24
Spielbericht (Quelle OTZ)
Zurück in der Realität
Handball: Hermsdorf II verliert daheim - 19 Tore sind viel zu wenig

Männer, Landesliga. Hermsdorfs Landesliga-Handballer sind am Sonntag wieder auf dem harten Boden der Realität gelandet. Alle hatten sich auf einen schönen, vor allem erfolgreichen Nachmittag eingestellt.
Da war der knappe 20:19-Auswärtssieg bei Apolda II. Der sollte gegen die Fortunen aus Großschwabhausen vergoldet werden. Personell gab es Verstärkung von oben auf dem Oberliga-Kader durch Pierre Liebelt und Torben de la Motte. Was sollte da noch schief gehen? Es ging schief - und wie. Es wurde nichts aus dem siebten Saisonsieg, dafür hagelte es die achte Saisonpleite und die Erkenntnis, dass man wohl doch nicht zur oberen Tabellenhälfte der Landesliga gehört.
Fortuna entführte beim 24:19 beide Punkte aus Holzland und revanchierte sich damit eindrucksvoll für das 22:22-Unentschieden im Hinspiel im Oktober 2008. "Bei meinen Spielern haben durch die Bank weg ein paar Prozente gefehlt, die nötig sind, um so ein Spiel zu gewinnen , sagte ein enttäuschte SVH-Trainer André Werrmann nach den 60 Minuten.
Die Gäste, die einen guten Ball spielten, lagen schnell 4:1 vorn. Hermsdorf II kämpfte, glich aus zum 7:7. Zur Halbzeit schien noch alles möglich. "Ich hatte ein gutes Gefühl, als wir aus der Kabine gingen , sagte Werrmann. Doch Gefühle haben beim Sport und schon gar nicht beim Handball was verloren. Die Gäste zogen wieder weg auf 12:9. Parallelen zum ersten Durchgang waren erkennbar. Die Heimmannschaft kam bis auf 16:17 heran. So lief"s auch in Apolda. Doch die Hermsdorfer Spieler konnten den Schalter nicht umlegen. Großschwabhausen profitierte von der katastrophalen Wurfquote des Gegners. Mit dem Zwischenspurt zum 20:16 war die Partie gelaufen. Ein starker Liebelt bei Hermsdorf war zu wenig. Er wehrte 18 Bälle ab, doch sechs Abpraller landeten beim Gegner. Auf der Gegenseite zählte Werrmann 25 verworfene Bälle, davon waren die Hälfte "Hundertprozentige und die wurden teilweise kläglich vergeben. "Wenn wir die wenigstens reinmachen, gehen wir als Sieger von der Platte. Aber mit 19 geworfenen Toren kann man heutzutage im modernen Handball keinen Punkt mitnehmen.

Am Sonntag geht's für den SVH II zum souveränen Tabellenführer und (Fast-) Oberligarückkehrer Könitz/Saalfeld.

SVH II: Liebelt, Schanzenbach - de la Motte (8), Kämnitz, Simon, Steinbach (1), Bocek, Taubert (2), Krüger, Herzig (5), Lüder (1), Wendt (2), P. Rudolf, Escher.

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