14.10.2007 - SV Hermsdorf II - LSV Ziegelheim

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Infos zum Spiel:

Datum: 14.10.2007
Halbzeit- / Endstand: 8 : 10 / 23 : 24
Schiedsrichter: Lugauer / Schuster (Ernestiner SV Gotha)
Spielbericht (Quelle OTZ http://www.otz.de)
Eschers Dreher bringt Hermsdorf um ersten Punkt
Handball: Ziegelheim gewinnt glücklich 24:23 - Co-Trainer verwirft Siebenmeter und wird zum tragischen Helden

Christian Escher war gestern Abend für Minuten der traurigste Mann in Handball-Hermsdorf. Er hatte gerade einen Siebenmeter verworfen und damit den möglichen Punkt für den SV Hermsdorf II verschenkt.
"Manu Rust konnte nicht, er saß seine Zeitstrafe ab, da habe ich ihn angeschaut. Er hat genickt", sagte Hermsdorfs Trainer Jens Friedrich und beschrieb damit die Phase vor dem Strafwurf.
Ziegelheim führte 24:23. 31 Sekunden waren zu spielen. André Werrmann hatte mit letztem Einsatz den Strafwurf herausgeholt. Die Ziegelheimer reagierten, wechselten den Keeper, Torsten Urwank kam zurück.
Das Duell lautete Urwank gegen Escher. Escher, eigentlich Co-Trainer, aber auf Grund der dünnen Personaldecke in Spielersachen, hatte bis dahin keine Sekunde gespielt. "Er hatte keinen Druck, schade", sagte Friedrich.
Der Pfiff ertönte, Escher hielt den Ball in der rechten Hand und wollte mit einem frechen Dreher den LSV-Keeper überwinden. Das ging schief. Ziegelheim hatte den Ball, spielte die letzten Sekunden routiniert herunter. Dann war Schluss. Der Meister war mit einem blauen Auge noch mal davon gekommen.
Während die LSV-Spieler mit den knapp 150 mitgereisten Fans aus dem Altenburger Raum feierten, kauerte Trainer Friedrich neben der Wechselbank. Sein Blick ging ins Leere. Fünf Meter daneben saß Escher. Er hätte sich am liebsten ganz, ganz tief vergraben. Die Hermsdorfer waren so dicht dran gewesen am ersten Punkt, und dann so ein Finale. Als André Werrmann nach 42 Minuten auf 18:14 erhöhte, durften die Hausherren von einem Sieg träumen. Sogar nach 52 Minuten traf Michael Varchmin mit Heber zum 21:19.
Es sollte nicht reichen. Enrico Trautvetter fing sich eine Zeitstrafe ein, dann flog Marcus Parybyk runter, weil er den Ball nach dem Pfiff wegrollte. Nach 56:48 Minuten führten die Gäste 23:21. Im dritten Versuch jagte Steinbach den Ball zum Anschluss über die Linie - wieder Hoffnung. Dann glich Varchmin aus. Der Rest ist bekannt. André Heynigs Kontertor war der letzte Treffer.

SVH II: Meißner, Passarge, Hobritz (2), Rust (6), Steinbach (3), Werrmann (2), Parybyk (3), Varchmin (5), Trautvetter (2), Remme, Escher, Taubert.

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