18.05.2008 - SG Könitz/Saalfeld - SV Hermsdorf II

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Infos zum Spiel:

Datum: 18.05.2008
Halbzeit- / Endstand: 11 : 6 / 25 : 20
Spielbericht (Quelle OTZ)
Müde und ohne Energie
Handball: Hermsdorfer verabschieden sich mit Niederlage - 20:25 in Saalfeld verloren

Mit einer Niederlage haben sich die Handballer des SV Hermsdorf II am Sonntag aus der Oberliga verabschiedet.
Mit 20:25-Toren verloren sie am 26. Spieltag beim sportlichen Mitabsteiger und künftigen Landesliga-Kontrahenten Könitz/Saalfeld.
Hermsdorf beendete als Vorletzter die Saison. Selbst ein drittletzter Platz hätte nicht gereicht. Da die erste Mannschaft aus der Regionalliga absteigt, musste die zweite Mannschaft absteigen. Denn: Zwei Mannschaften aus einem Verein dürfen nicht in der Spielklasse spielen.
"Die Jungs waren offenbar gedanklich schon in der Sommerpause. Vorm Spiel herrschte eine super-gute Stimmung. Doch im Spiel wirkten wir müde, spielten ohne Energie", sagte der scheidende SVH-Trainer Christian Escher.
Der 30-Jährige konnte seit gut einem Vierteljahr aus beruflichen Gründen fast nie das Training der Mannschaft leiten. "Es tut mir leid. Es hat großen Spaß gemacht. Es geht zeitlich einfach nicht."
Escher ist Techniker für industrielle Bildverarbeitungssysteme und ist die Woche über deutschlandweit unterwegs. Ab und zu führt ihn seine Arbeit sogar ins europäische Ausland.
In welcher Form er dem SVH ab Sommer erhalten bleibt, ließ er gestern noch offen. Wahrscheinlich wird er als Spieler in der dritten oder sogar in der zweiten Mannschaft weitermachen.
Das Spiel in Könitz verlief nicht spektakulär. Für beide Teams ging es um nichts mehr. "Irgendwie war die Luft raus", sagte auch der Könitzer Trainer Christian Wagner nach der Partie.
Der Gastgeber führte nach der Pause beim 16:10 mit sechs Toren. Die Gäste kamen bis auf 14:18 und später auf 16:18 heran. "Dann haben uns zwei, drei dumme Fehler in der Abwehr wieder zurück geworfen", sagte Escher.
Diese Spielphase war typisch für die gesamten 60 Minuten. Die Hermsdorfer verloren die Partie in der Deckung. "Fünf Minuten top, dann folgten fünf Minuten, wo man förmlich auf den Fehler warten konnte", sagte der SVH-Trainer.

SVH II: Passarge, Hentschel - Steinbach (1), Hobritz, Herzig (8), Opel (5), Bocek (2), Taubert (1), E. Trautvetter (2), H. Rudolf (1).

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